Der Vortrag „Studieren und Prüfen“ muss von jedem Assessi besucht werden. Wir haben mal reingehört.

Wenn du bereits mit deinem Tutor über das Assessmentjahr gesprochen hast, wirst du schon unzählige Tipps bekommen haben. Allerdings können dir deine Kommilitonen nur ihre persönliche Erfolgsstory mitgeben, da sie das Assessmentjahr ja bereits bestanden haben. Anders sieht es im Vortrag von Dr. Marc Meyer aus. In der Pflichtveranstaltung „Studieren und Prüfen“ geht er auf konkrete Beispiele und Stolpersteine ein, derentwegen bereits einige Assessis gescheitert sind. Zudem wird das sogenannte Coaching Programm vorgestellt.

Nach dem Vortrag stand Herr Dr. Meyer noch für ein Interview zur Verfügung.

Doku-Team: Herr Dr. Meyer, Sie betonen, dass es sehr wichtig sei, bereits während des Semesters den Stoff zu repetieren. Ist das das Wichtigste im Assessmentjahr?

Meyer: Das ist sicher eines der relevantesten Kriterien. Wichtig ist aber auch, dass man sich gut organisiert, eine gewisse Leistungsfähigkeit vorweisen kann und vor allem motiviert ist.

Doku-Team: Ist es eine gute Idee, sich bereits in der Startwoche für Freizeitbeschäftigungen anzumelden?

Meyer: Es gibt sicherlich Studierende mit viel Vorwissen, welche problemlos während des Assessmentjahrs ein Hobby pflegen können. Andere, welche weniger Vorkenntnisse in den Fächern des Assessmentjahrs haben, täten besser daran, sich voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren. Bei diesen Studenten hat neben dem Studium nicht viel Platz. Auch mit der Mitgliedschaft in einem Verein würde ich als Student noch warten, bis ich weiss, was mich hier erwartet.

Doku-Team: Was ist an dieser Studenten-Generation anders als bei vergangenen? 

Meyer: Die Jugendlichen, die heutzutage an der HSG anfangen, sind engagiert, äusserst anpassungsfähig und weniger revolutionär als vorherige Studentengenerationen.

Doku-Team: Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben.